Kooperationsseminar mit dem Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften
An der Uni Passau findet seit fast 10 Jahren ein Kooperationsseminar für angehende Lehrkräfte und Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik Passau statt. Das Ziel der Kooperationsveranstaltung ist es, einen Austausch zwischen diesen Berufsgruppen zu schaffen. Denn später werden sie in pädagogischen Arbeitsfeldern (Schule, Hort, Ganztagsbetreuung) vermehrt zusammenarbeiten.
Organisiert werden die Veranstaltungen mit viel Engagement vom Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Schulentwicklungs- und Professionalisierungsforschung, der Fachakademie für Sozialpädagogik Passau und der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Passau.
Das Angebot richtet sich speziell an Lehramtsstudierende der Mittelschule und Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik.
Um die Vorträge möglichst informativ zu gestalten, werden dafür externe Experten eingeladen, die in für beide Berufsgruppen relevanten Bereichen spezialisiert sind.
„Wir wollen, dass die Studierenden zum Wohle der Kinder mit ihren künftigen Bildungspartnern kooperieren können“, sagt Dr. Doris Cihlars, AORin am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften der Uni Passau. „Uns ist dieser Austausch der Studierenden mit Lernenden an der FakS ein großes Anliegen", fügt sie hinzu.
Durch die Regionalität in Passau kann es durchaus vorkommen, dass sich die Studierenden der verschiedenen Bereiche im Beruf später begegnen werden.
„Wir wollen, dass die Studierenden einen Einblick in sozialpädagogische Arbeitsfelder erhalten. Damit entsteht eine Basis für Teamprozesse und eine konstruktive interdisziplinäre Zusammenarbeit“, erklärt Dr. Tanja Steinberger, stellvertretende Vorsitzende der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Passau.
Auch alternative und besondere Formen der schulischen und außerschulischen Erziehungs- und Bildungsarbeit werden im Laufe der Veranstaltungsreihe vorgestellt, „damit die Teilnehmenden quasi über den Tellerrand hinaussehen und etwas lernen, das sie später in ihren Berufsalltag integrieren können“, erklärt Cihlars.